| DER FILM WINTERSONG Musikdokumentarfilm, CH 2005, Englisch (Wahlweise deutsche oder französische Untertitel), DVCAM (DVCAM, 16mm, Super8, Fotografie), 51 Minuten Synopsis Hintergrund Für die Stimmungen und Themen der Songs fanden wir zu Beginn der Dreharbeiten in Schottland visuelle und akustische Entsprechungen und Kontraste für die Musik von DAKOTA SUITE. Mit einer Super8- und einer Videokamera ausgerüstet, machten wir uns auf eine Reise quer durch die Schottischen Highlands und entlang der zerklüfteten Nordwestküste. Woher stammt die Inspiration für die Kompositionen und Texte von Chris Hooson? Dieser Frage sind wir auf verschiedenen Ebenen nachgegangen. Wir haben mit Hooson Orte besucht, welche für sein Schaffen von grosser Wichtigkeit sind, um dort über seine Musik zu sprechen. So begleiteten wir den Musiker beispielsweise nach Liverpool ins Fussballstadion des FC Everton, welches er seit seiner Kindheit regelmässig besucht, oder in die Stadt Preston, wo es einen ort gibt, der, ebenso wie ein Song von DAKOTA SUITE, den Namen RIVERSIDE trägt. Hooson erzählte uns die Geschichte zu diesem Song. Persönliche Beziehungen und seine tägliche Arbeit mit Straftätern gehören ebenso zu Hoosons Inspirationsquellen wie Fussballspiele des FC Everton. Bildmetaphern für die Musik von DAKOTA SUITE fanden wir in den ehemaligen Industriegebieten von Leeds und der rauen winterlichen Landschaft Nordenglands. Im holländischen Groningen, wo der Musiker aufgewachsen ist, sind wir den Spuren des Ursprungs seiner Musik nachgegangen. Uns interessierte, wie Chris Hooson aus der Stille Klänge und Musik entstehen lässt. Also machten wir uns auf die Suche nach den Einflüssen und Bedingungen, welche den Musiker dazu führen, zu musizieren. WINTERSONG stellt den elegischen, cinematischen Folk-Rock und die melancholischen Texte von Chris Hooson, dem Sänger und Songwriter der englischen Band DAKOTA SUITE, ins Zentrum. unser gestalterischer Kommentar zum werk von DAKOTA SUITE soll dem Publikum eine anregende Projektionsfläche für eigene Assoziationen bieten. Der Film entstand im zweiten Jahr unseres Filmstudiums an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich. |